Naturheilpraxis

Rahl

 

Fieber ist ein Zustand erhöhter Körperkerntemperatur, das meistens als Begleiterscheinung der Abwehr gegen eindringende Viren, lebende Mikroorganismen oder andere als fremd erkannte Stoffe auftritt.
Seltener tritt es im Rahmen anders verursachter Entzündungsvorgänge auf.

Fieber ist ein Zustand bei dem der Körper mit Unwohlsein, (häufig) Müdigkeit und Schlappheit reagiert.

Eine eigenständige Krankheit ist Fieber nicht, lediglich eine Begleiterscheinung von Krankheiten.

Fieber zeigt an, dass der Körper auf seine natürlichen Abwehrmechanismen zurückgreift, um Angriffe durch Krankheitserreger abzuwehren.

Die normale Körpertemperatur des Menschen liegt bei 36,5-37,5° Celsius. Ab 38° Celsius spricht man von Fieber.
Die Körpertemperatur kann jedoch über 40°C ansteigen.

Je nach Körperstelle der Messung ist die Methode mehr oder weniger zuverlässig.
Bei Kindern bis zu fünf Jahren gilt die rektale (am Po) Messung als die zuverlässigste. Egal, ob die Messung rektal, axillar (unter den Achseln), oral (im Mund) oder aurikulär (im Ohr) gemacht wird sollte im Verlauf einer Krankheit immer an der gleichen Stelle gemessen werden, da sonst ein Temperaturvergleich schwierig ist.

Säuglinge und Kleinkinder fiebern meist häufiger und stärker als Erwachsene.

Häufig stellt sich die Frage, ob das Fieber nun gesenkt werden soll oder nicht. Vor allem, wenn es auf die 40°C zugeht werden viele Eltern unsicher.
Ist der Patient schlapp, müde, teilnahmslos und kaum ansprechbar kann es unter Umständen notwendig sein, das Fieber zu senken. Fühlt sich der Patienten aber auch bei 40°C noch relativ gut ist es nicht notwendig, das Fieber zu senken.

Wenn es doch einmal notwendig sein sollte fiebersenkend einzugreifen geht dies am besten mit Wadenwickeln. Denn diese greifen nicht in die natürlich Heilreaktion des Körpers ein.
Wadenwickel sollten aber auf keinen Fall bei Schüttelfrost und kalten Beinen angewendet werden.

Auch mit dem passenden homöopathischen Mittel kann das Fieber gesenkt werden, ohne dass das Fieber unterdrückt wird und man in die Heilreaktion des Körpers eingreift.

Besonders bei Kleinkindern ist es wichtig, das sie viel trinken.

Wichtig ist auch geistige und körperliche Schonung, den gerade bei ansteigendem Fieber verbraucht der Körper sehr viel Energie.

Da das Fieber ein Ausdruck der natürlichen Auseinandersetzung des Körpers mit Viren und/oder Bakterien darstellt ist es nicht sinnvoll, Fieber zu senken.
Diese Auseinandersetzung des Körpers mit den Viren und Bakterien ist natürlich und eine normale komplexe Heilreaktion des Körpers, in den wir soweit es geht nicht mit fiebersenkenden Mitteln eingreifen sollten.
Zudem lernt das Immunsystem im Verlauf von Infektionen, Verteidigungsmechanismen zu aktivieren und lernt so eine hochwirksame Abwehr aufzubauen.

Deshalb ist Fieber sehr wichtig und effektiv beim Aufbau eines funktionierenden Immunsystems.

Somit ist Fieber also eine natürliche Reaktion des Körpers auf z.B. auf Infektionen wie Schnupfen, Bronchitis oder diverse Kinderkrankheiten.

Es gibt Kinder, die schon ab 38°C zu Fieberkrämpfen neigen.
Gerade wenn ein Kind das erste Mal einen Fieberkrampf hat sind die Eltern sehr besorgt und kontaktieren gleich einen Arzt/Notarzt. Sie erhalten dann oft die Empfehlung, das Fieber sofort ab 38°C zu senken. Das ist aber nicht notwendig und entspricht nicht dem Stand der heutigen Forschung.
Denn Fieberkrämpfe sehen meist bedrohlicher aus als sie sind.
In aller Regel sind sie ungefährlich und können mit dem passenden homöopathischen Mittel sehr gut in den Griff gebracht werden.

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